Ein Ort, dessen Name Geschichte trägt und zugleich Mahnung ist: Auschwitz. Auch in diesem Jahr begibt sich der Projektkurs „Erinnerungskultur“ der Q1 auf eine Gedenkstättenfahrt, um sich mit dieser Vergangenheit auseinanderzusetzen. Für den Ratsblog hält die Gruppe, die aus Schülerinnen und Schülern der Moritz-Fontaine-Gesamtschule und des Rats besteht, ihre Erlebnisse aus Polen in einem kleinen Tagebuch und mit Fotos fest.
Dieses Jahr ging die Fahrt nach Polen, genau genommen nach Auschwitz. Am ersten Tag der Fahrt näherten wir uns der Thematik, indem wir die Kleinstadt in der Nähe des Vernichtungslagers besucht haben. Sie heißt mit polnischem Namen Oswiecim, auf Jiddisch Oshpitzin und auf Deutsch Auschwitz.
Wir haben die dortige Synagoge besucht, die zu einem Museum umgebaut worden ist, weil sie von den Nazis zerstört wurde. Männliche Besucher sind aufgefordert aus Respekt vor den jüdischen Sitten eine Kopfbedeckung zu tragen. Im Herzstück der Synagoge haben wir den Schrank gesehen, in dem die Thora- Rollen aufbewahrt werden. In den angrenzenden Ausstellungsräumen befinden sich viele Hinweise auf die ehemals große jüdische Bevölkerung Oswiecims, die von den Nazis vollkommen ausgelöscht wurde, beispielsweise den Händler Jakob Haberfeld.
Bei der sich anschließenden Stadtrallye haben wir den Stolperstein einer seiner Nachkommen entdeckt, Franziszka Henryka Haberfeld, die als kleines Kind von den Nazis ermordet wurde.
Wir werden euch auf dem Laufenden halten, was wir in den nächsten Tagen machen werden.






